[Rezension] Royce Buckingham „Dämliche Dämonen“

Grunddaten:

Autor: Royce Buckingham

Titel: Dämliche Dämonen

Taschenbuch: 224 Seiten

ISBN: 978-3764530068

Verlag: Penhaligon

 

Klappentext:

Nathan Grimlock hat von seinem Pflegevater eine undankbare Aufgabe geerbt: Er muss ein Haus voller Dämonen hüten und verhindern, dass seine nervtötenden Schützlinge überall Chaos verbreiten – vor allem das TIER, das tief unten im Keller haust, darf auf keinen Fall entkommen! Eines Tages jedoch geschieht die Katastrophe: das TIER bricht aus. Und es hat großen Hunger auf Menschenfleisch. Doch als ob das nicht schon schlimm genug wäre, halten es ein paar der Dämonen für Ehrensache, Nathan zu helfen, das Monster wieder einzufangen – ob ihr Hüter es nun will oder nicht … Ein unglaublich rasantes Lesevergnügen – mit einem liebenswerten jungen Helden und einem Haufen urkomischer Quälgeister!

Meine Meinung:

Dies ist das erste Buch aus einer Serie von bisher 3 erschienenen Bücher. Der zweite (Mürrische Monster) und dritte Teil (Garstige Gnome) sind bei Penhaligon erschienen.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Die Kapitel sind kurz und mit der Überschrift wird eigentlich schon immer gleich gesagt was nun passiert. Das Buch kann man aufgrund der geringen Seitenzahl getrost an einem Abend durchlesen.

Der Hauptcharakter Nate gefällt mir sehr gut, da er herzlich, chaotisch und liebenswert ist. Mit der Aufgabe, die ihm übertragen wurde, kommt er zwar so gar nicht zurecht, aber er bemüht sich immerhin sehr. Als Sandy ins Spiel kommt (so stellt man sich eine biedere Bibliotheksangestellte vor ;)) versucht er sich zwar kurz gegen seine Gefühle zu wehren, aber schließlich ist er auch nur ein Mann. Und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf. Richie der Straßenjunge wird mit einem umgänglichen Jugendslang deutlich erkenntbar gemacht („Ey Alter, was´n los mit dir?“).

Spannend ist das Buch auf jeden Fall. Schließlich will man ja wissen, wie sich der Dämonenhüter nun weiter entwickelt. Ich glaube das Buch gehört zu der Sorte „entweder man mag es oder eben nicht“. So ein Zwischending gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich finde es allerdings schade, dass der Autor nicht mehr aus der Grundidee gemacht hat. Es geht alles ein wenig zu schnell. Kaum hat das Abenteuer angefangen, ist es auch schon wieder vorbei.

Ich finde: Ein nettes kleines Büchlein für Zwischendurch oder zur Überbrückung wenn man mal gerade nicht weiß was man lesen soll. Trotz allem bin ich aber gespannt auf die Folgebände und hoffe, dass der Autor seine Idee ein wenig mehr ausgebaut hat.

Bewertung: 3/5 Sterne