[Rezension] Siegfried Langer „Vater, Mutter, Tod“

Grunddaten:

Autor: Siegfried Langer

Titel: Vater, Mutter, Tod

Taschenbuch: 336 Seiten

ISBN: 978-3548610511

Verlag: List

 

Klappentext:

Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.

Meine Meinung:

Zunächst ist zu sagen, dass es sich hier um einen gelungenen Debutroman eines deutschen Autors handelt.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich die ersten 100 Seiten ein wenig merkwürdig fand bzw. mich zunächst schwer einlesen konnte. Das Buch zielt auf ein spezielles Ereignis ab und springt bis dahin immer wieder in der Zeit. Mal geht es einen Tag vorwärts, dann geht es wieder drei Tage zurück. Ebenso verlaufen diverse Handlungsstränge parallel zu einander. Nach 100 Seiten habe ich mich dann in das Buch eingefunden und konnte es nur noch schwer weglegen (soll jetzt nicht heißen, dass es am Anfang langweilig gewesen wäre, das war es nicht).

Der Schreibstil des Autors ist flüssig. Die Sätze sind einfach gehalten. Mit 327 Seiten ist das Buch eher verhältnismäßig kurz. Für die Geschichte allerdings genau richtig. Das Tempo der Geschichte ist zügig und der Autor muss nicht zur „Schwafelei“ übergehen.

Fazit: Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der einen guten Psychothriller lesen möchte. Vielleicht sogar genau das Richtige für ein graues Wochenende oder einen verregneten Tag (länger braucht es nicht zum Lesen). Sollte der Autor noch ein Buch veröffentlichen, so würde ich es auch lesen wollen.

Bewertung: 4/5 Sterne